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Archive for the ‘DEUTSCH’ Category

Sarajevo, Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina. Immer wieder findet sich der Name der Stadt in den Schlagzeilen der Geschichte: 1914 Schauplatz des Attentats auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand, das zum Ersten Weltkrieg führte. 1984 Austragungsort der Olympischen Winterspiele – mit großem Erfolg für die Sportler der DDR. Katharina Witt und Jens Weißpflog holten hier Gold. Vor gut 15 Jahren in den Nachrichten mit dem letzten Krieg in Europa, drei Jahre Belagerung durch die Serben. Und heute?

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Der Bosnier Hasan Nuhanovic war während des Krieges Dolmetscher in Srebrenica. Der damals 27-Jährige war stolz darauf für die niederländischen Blauhelmsoldaten zu arbeiten, denn bei ihnen wähnte er sich, seine Familie und tausende andere Muslime in Sicherheit.

Dann kommt der 12. Juli 1995. Die bosnisch-serbische Armee hat die UN-Schutzzone erobert. Der Standort der Niederländer ist umzingelt. Draußen steht der berühmt-berüchtigte bosnisch-serbische General Mladic. Innen muss Hasan Nuhanovic erleben, dass seine “Beschützer” den Serben nichts entgegenzusetzen haben. Ja mehr noch, sie bemühen sich nicht einmal, das Leben der Angehörigen ihrer engsten Mitarbeiter zu schützen.

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Pomaci - Muslimani Bugarske (Die Pomaken - Bulgariens Muslime)

Bosanski:

Pogledajte dokumentarni film o bugarskim muslimanima, Pomacima. Pomaci su slaveni, ima ih oko 250.000 i žive na selima na granici između Bugarske i Grčke. Za vrijeme komunističkog režima u Bugarskoj bili su maltretirani i zlostavljani. Prisiljavali su ih na promjenu imena, Sulejman je preko noći postao Aleksandar, ženama je zabranjeno nošenje mahrame. Sve što je imalo veze sa islamom je zabranjeno. Mnogi od njih su progonjeni u Tursku. Nakon pada komunizma Pomaci se opet vraćaju vjeri, grade nove džamije, školuju imame u Turskoj i arapskim zemljama. Islam ponovo doživljava procvjet. Ovaj dokumentarni film je na njemačkom jeziku, ali je titlovan na bosanski jezik.

Deutsch:

Sie leben in abgeschiedenen Bergdörfern im Süden Bulgariens an der Grenze zu Griechenland: die Pomaken. Rund 250 000 Menschen, die zwar ethnische Bulgaren – also Slawen – sind und bulgarisch sprechen, aber an Allah glauben. Noch vor 20 Jahren wurden sie von den damals regierenden Kommunisten verfolgt: Ihre muslimischen Namen wurden unter Zwang durch bulgarische ersetzt; beispielsweise wurde aus dem Pomaken “Süleiman” über Nacht “Alexander”. Die Pluderhosen und Kopftücher wurden den Frauen vom Leib gerissen, Minderheiten – noch dazu religiöse – durfte es im kommunistischen Bulgarien einfach nicht geben. Viele Muslime wurden damals einfach vertrieben – in die Türkei. Heute leben die Pomaken wieder so wie früher. Durch Unterstützung aus den muslimischen Ländern entstehen neue Moscheen und Koranschulen für die Pomaken. Sie entdecken ihre Religion wieder…

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11'09

Bosanski:

11'09”01 — September 11 u 11 epizoda iz 11 raznih zemalja svijeta govori o tragediji terorističkih napada na World Trade Center u New York-u 11. septembra 2001. god. Reditelj epizode iz Bosne i Hercegovine je dobitnik oskara, reditelj filma “Ničija zemlja”, Danis Tanović. Za vrijeme terorostičkih napada 11. septembra, majke Srebrenice organizuju demonstracije za sjećanje na žrtve genocida Srebrenice 1995. god…

Pogledajte i ostale kratke igrane filmove u kategoriji: KRATKI FILMOVI.

Deutsch:

11'09”01 — September 11 ist ein Episodenfilm über das Attentat auf die Türme des World Trade Centers in New York am 11. September 2001. Der Regisseur der Episode aus Bosnien ist der Oskarträger Danis Tanović. Frauen aus Srebrenica veranstalten jeden 11. tag im Monat Demonstrationen, um an ihre verschwundenen Männer während des Genozids in Srebrenica 1995 zu erinnern…

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Tanz der Derwische - Sufis in der Türkei

Dieser Film beschäftigt sich mit der spirituellen Seite des Islam, dem Sufismus. Er führt in die Türkei, nach Konya, einem der wichtigsten Zentren des weltabgeschiedenen und unpolitischen Islam. Konya wird auch “Stadt der tausend Moscheen” genannt. Aber berühmt ist sie, weil sie die Heimat der tanzenden Derwische ist. Die weißgewandeten Wirbeltänzer mit ihren typischen hohen Filzhüten sind bekennende Sufis und in Bruderschaften organisiert. Obwohl Atatürk, der Gründer der säkularen Türkei, sie 1925 verboten hatte, sind sie bis heute Tourismus- und Folkloresymbol der Türkei. Muslime aus aller Welt pilgern nach Konya, um am Grab des Dichters Dschelaleddin Rumi zu beten. Er ist der Gründer der türkischen Sufi-Orden. Aber auch Nichtgläubige besuchen seinetwegen die zentralanatolische Zweimillionenstadt, einfach, weil sie Fans seiner Verse sind. In den USA ist der im 1273 verstorbene Poet der am meisten gelesene Mystiker. Sogar Stars wie Madonna und Demi Moore ließen sich von ihm inspirieren. Zu seiner Popularität mag vor allem eine Lebensgeschichte beigetragen haben, die mehr als Hollywood-tauglich ist. Zum einen seine Vision der göttlichen Liebe, zum anderen eine mystische ‚Amour fou’ zu einem Wanderderwisch, die am Ende dazu führte, dass Rumi sein Geistlichengewand ablegte, um fortan nur noch zu tanzen und zu dichten. Obwohl die Sufis immer wieder in Konflikt mit der muslimischen Orthodoxie gerieten, die Musik und Tanz vollständig ablehnt, gilt ein Besuch an Rumis Grab für die meisten Gläubigen als ‚kleine’ Pilgerfahrt – als Ersatz der ‚großen’, der Hadsch nach Mekka.

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Der gute Herr Ibrahim - Der Stadtschuster von Lüneburg

Bernd-Dieter Wolff ist auf dem Weg der Erkenntnis. Und dieser Weg geht für ihn, den Schuhmachermeister, über das Reparieren von Schuhen. Vor vielen Jahren wollte er nach Woodstock, zu dem berühmten Rock-Festival. Aber stattdessen landete er in Damaskus, lernte einen weisen Scheich und heilige Männer kennen. Er wurde das, was schon sein Vater war, nämlich Schuster und gleichzeitig etwas ganz anderes: er trat einem Sufi-Orden bei, einer mystischen Gemeinschaft innerhalb des Islam . Aus Bernd-Dieter wurde Ibrahim. Inzwischen ist er der Imam, der Leiter der kleinen Sufi-Gemeinde von Lüneburg und ein bekannter Mann. Ibrahim macht nicht nur den täglichen Kleinkram, den sein Beruf mit sich bringt. Zusammen mit seinem Sohn “baut” er auch Maßschuhe, teure Klassiker. Das Reparieren ist für ihn eher Pflicht, er nennt es Läuterung. Und deshalb nimmt er auch die Alltagsarbeit ernst. Ibrahim will, wenn schon nicht Heiliger, so doch wenigstens ein guter Mensch werden. Das Dienen soll ihm dabei helfen. Der Film portraitiert den Schuster Ibrahim und seine Welt, in der es nach Leder, Leim und Schuhcreme riecht – und manchmal nach allen Wohlgerüchen des Orients, wenn nach dem Freitagsgebet seine Frau Sarah für die Gläubigen gekocht und gebacken hat. Wir lernen Bernd kennen, den ehemaligen Obdach- und noch Arbeitslosen, der ihm die Werkstatt sauber hält und Kommissar Dammann, der überprüfen soll, ob Ibrahim nicht vielleicht doch ein Terrorist ist. Wir sind dabei, wenn Ibrahim, der Schuster, sich mit Turban und Shalwa, der langen weiten Hose, in einen Imam verwandelt und die Freitagspredigt hält und in seinem Laden das abendliche Fastenbrechen im heiligen Monat Ramadan gefeiert wird.

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Bosnien - Die Ohnmacht Europas

“Bosnien – Die Ohnmacht Europas” ist eine der besten und ausführlichsten Dokumentationen über den Krieg in Bosnien und Herzegowina von 1992 bis 1995. Sie behandelt besonders das Verhältnis der europäischen Gemeinschaft zum Bosnien-Krieg. In dieser Doku komen sehr viele Zeitzeugen aus dem Bosnien-Krieg zu Wort. Darunter einfache Zivilsten, Soldaten, Offiziere, Generäle und auch der damalige bosnische Präsident Alija Izetbegović. Wir empfehlen diese Doku jedem, der mehr über den Genozid und die Agression an Bosnien und Herzegowina erfahren möchte. Der Film wurde unter anderem vom bekannten französischen Philosphen und Publizisten Bernard-Henri Lévy im Jahre 1994 erstellt.

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